18.08.2022

18.30-20.00 Uhr

Die Karrieren der „Großen Vier“ – Bernhard Heisig, Willi Sitte, Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke und ihre Entwicklung nach der Wende.

Der Zusammenbruch der Nazi-Diktatur und des SED-Regimes stellte für die staatstreuen und im jeweiligen politischen System etablierten Künstler einen großen Einschnitt und Bruch ihres künstlerischen Selbstverständnisses dar. Die beiden Vorträge „Kunst in Zeitenwenden I und II“ der Kunsthistorikerin Anna-Katharina Schraepler gibt Einblick in das Kunstschaffen der Künstler vor und nach diesen Zeitenwenden. Besonders werden wir uns den Fragen widmen: Hält der künstlerische Erfolg auch nach dem jeweiligen Zusammenbruch an? Wer waren die Auftraggeber? Kann wahre Kunst nur in Freiheit entstehen und ist diese nur demokratischen Systemen vorbehalten?

Im Rahmen des Kulturprogramms zur Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ werden bis Ende Oktober thematische Veranstaltungen stattfinden. Die Online-Vorlesungen „Kunst in Zeitenwenden“ beleuchtet dabei „Untergänge“ und Ihre Auswirkungen auf die Bildende Kunst der jüngeren deutschen Geschichte.

 

Anmeldung

Die Vorlesung wird digital als Zoom-Videokonferenz veranstaltet. Sie können sich per E-Mail unter info@eka-trier.de anmelden und erhalten einen Zoom-Link zur Veranstaltung.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Förderer
Im Rahmen des Kulturprogramms zur Landesausstellung Der Untergang des Römischen Reiches
Werner Tübke (l.) berichtet Erich Honecker während des Rundgangs durch das Albertinum am 02.10.1982 über sein Gemälde zur Frühbürgerlichen Revolution in Deutschland. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1982-1002-014 / Franke, Klaus