Musikalisches Intermezzo: LifeDrive

13.06.2026

22.00 Uhr

Klaus Maßem – Zeichnung
Silvia Sauer – Stimme

Ein Multimediaprojekt mit Stimme und Zeichnung

Die spontane und intuitive Stimme von Silvia Sauer und die improvisierte, fortlaufende Tuschlinie von Klaus Maßem ergänzen sich zu einem fließenden, schöpferischen Ereignis. Es ist die künstlerische Thematisierung des Existenz- und Lebenstriebs in der Natur und der Welt. Die Aufführung ist ein anhaltender künstlerischer Dialog zwischen der Zeichnung von Klaus Maßem und der Stimme von Silvia Sauer. In der Performance treibt und beeinflusst die Stimmkünstlerin durch Rhythmik, Klangfarbe, Akzentuierung den Zeichenprozess auf einer Papierrolle mit den Maßen 100 cm x 12000 cm.

Mit Videokameras wird der Zeichenprozess aufgenommen und mit einem Beamer auf die große weiße Wand der Kunsthalle projiziert.

Silvia Sauer / Klaus Maßem

Kartenverkauf

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Tickets für 10 € / 5 € ermäßigt sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Einlass und Abendkasse ab 21.00 Uhr.

not everything that glitters is gold

INTERMEZZI – Reihe für zeitgenössiche Musik im Kultursommer Rheinland-Pfalz

Zwischen den beiden Weltkriegen von den goldenen Zwanzigern zu sprechen wirft die Frage auf: ist alles Gold was glänzt? Hat sich in dieser Zeit nicht vorbereitet, was später zur größten Katastrophe führte: der 2. Weltkrieg und seine Folgen, allem voran der Holocaust? Es stellt sich die Frage nach dem Menschen, seiner Würde, seiner Freiheit, seiner Souveränität.

Die Kunst der 1920er im weitesten Sinne hat ihre besonderen Wege genommen. Durch die Erweiterungen der Tonsysteme, der Malerei, Plastik und neue Kunstgattungen wurden Keime gelegt für ihr vielfältiges, Grenzen überschreitendes und sprengendes Erscheinen im gesamten 20. Jahrhundert.

Das heutige gesellschaftliche wie politische Leben ruft ein Erinnern wach an diese Zeit. Auch hier, im 21. Jahrhundert sucht und fragt Kunst in ihrer Umsetzung nach den Bezügen zur stattfindenden Wirklkichkeit, die nach 100 Jahren eine verblüffende Ähnlichkeit aufzeigt.

In der Reihe Intermezzo 2026 in der Kunsthalle Trier soll in drei sehr unterschiedlichen Konzerten Bezug genommen werden durch ein weltübergreifendes Celloprojekt, eine multimediale Zeichen- und Stimmperformance die nach dem Lebenstrieb fragt und einem Liederabend der den Verlorenen eine Stimme gibt.

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für aktuelle Klangkunst Trier e.V.

Gefördert durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz