Musikalisches Intermezzo: INSIDE – CELLOMONDO

23.05.2026

20.00 Uhr

Katharina Gross – Violoncello

Katharina Gross fragt in ihrem Projekt CELLOMONDO (junge) Komponist:innen aus verschiedenen Ländern der Welt, Werke für Cello solo oder für Cello und Elektronik zu schreiben. Die Komponist:innen kreieren Werke, die sowohl in den Reichtum ihrer Herkunft als auch in die reichhaltigen Ausdrucksmöglichkeiten auf dem Cello eintauchen.

Das Cello ist ein Instrument, welches der menschlichen Stimme sehr nahe kommt. Ein Instrument, das mit dem Publikum intensiv kommuniziert und die Individualität der Komponist:innen besonders gut auszusprechen und zu transportieren vermag.

Die Cellistin hat mit CELLOMONDO sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, Cellowerke von mindestens zwei Komponist:innen aus jedem Land der Welt zu realisieren. Sollte dies gelingt, werden 388 (oder mehr!) neue Stücke entstehen.

2024/2025 feierte CELLOMONDO sein zehnjähriges Jubiläum. In ihrem Konzert präsentiert sie die vierte Ausgabe/CD unter dem Thema „Inside“ mit Werken von Kate Moore (Australien/Niederlande), Cecilia Arditto Delsogolio (Argentinien), Seung-Won Oh (Südkorea), Gerhard Stäbler (Deutschland) und Kunsu Shim (Südkorea).

Katharina Gross

Kartenverkauf

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Tickets für 10 € / 5 € ermäßigt sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Einlass und Abendkasse ab 19.00 Uhr.

not everything that glitters is gold

INTERMEZZI – Reihe für zeitgenössiche Musik im Kultursommer Rheinland-Pfalz

Zwischen den beiden Weltkriegen von den goldenen Zwanzigern zu sprechen wirft die Frage auf: ist alles Gold was glänzt? Hat sich in dieser Zeit nicht vorbereitet, was später zur größten Katastrophe führte: der 2. Weltkrieg und seine Folgen, allem voran der Holocaust? Es stellt sich die Frage nach dem Menschen, seiner Würde, seiner Freiheit, seiner Souveränität.

Die Kunst der 1920er im weitesten Sinne hat ihre besonderen Wege genommen. Durch die Erweiterungen der Tonsysteme, der Malerei, Plastik und neue Kunstgattungen wurden Keime gelegt für ihr vielfältiges, Grenzen überschreitendes und sprengendes Erscheinen im gesamten 20. Jahrhundert.

Das heutige gesellschaftliche wie politische Leben ruft ein Erinnern wach an diese Zeit. Auch hier, im 21. Jahrhundert sucht und fragt Kunst in ihrer Umsetzung nach den Bezügen zur stattfindenden Wirklkichkeit, die nach 100 Jahren eine verblüffende Ähnlichkeit aufzeigt.

In der Reihe Intermezzo 2026 in der Kunsthalle Trier soll in drei sehr unterschiedlichen Konzerten Bezug genommen werden durch ein weltübergreifendes Celloprojekt, eine multimediale Zeichen- und Stimmperformance die nach dem Lebenstrieb fragt und einem Liederabend der den Verlorenen eine Stimme gibt.

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für aktuelle Klangkunst Trier e.V.

Gefördert durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz