21.07.2026
17.00 Uhr
Kurzweiliger geführter Rundgang mit Studierenden des Fachs Kunstgeschichte der Universität Trier durch die Ausstellung in der Kunsthalle Trier.
Die Führung ist kostenfrei.
In Zusammenarbeit mit dem Fach Kunstgeschichte der Universität Trier

Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2026
Gefördert von




Über die Ausstellung
Unter dem Titel „sondern jene mögliche Welt – Magische Realismen heute“ widmet sich das Projekt der Schnittstelle zwischen Realität und Imagination. Ausgangspunkt ist die kunsthistorische Strömung der der 1920er, die vom Kunsthistoriker Franz Roh (1890-1965) als „Magischer Realismus“ beschrieben wurde. Gemeint ist eine künstlerische Haltung, die präzises, oft nüchternes Abbilden der Wirklichkeit mit subtilen, teils surrealen Brechungen verbindet. Das Alltägliche erscheint dabei aufgeladen, das Nebensächliche gewinnt symbolische und psychologische Tiefe. Die kuratorische Leitfrage lautet: Wie verändert sich der Blick auf die Wirklichkeit, wenn Präzision und Sachlichkeit nicht allein der Dokumentation dienen, sondern das Unsichtbare, Rätselhafte und innerlich Aufgeladene im Alltäglichen sichtbar machen – und welche ästhetischen und inhaltlichen Ausprägungen erfährt dieses Spannungsverhältnis im 21. Jahrhundert?
Die Ausstellung versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die den historischen Begriff des „Magischen Realismus“ in unsere Gegenwart übertragen. Detailgenauigkeit und klare Kompositionen verbinden sich mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen und existenziellen Fragestellungen. Das Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Fach Kunstgeschichte der Universität Trier. Im Rahmen eines Praxissemesters sind Studierende in alle Phasen der kuratorischen Arbeit eingebunden – von der Recherche und Werkauswahl über die konzeptionelle Entwicklung bis hin zur Redaktion eines begleitenden Ausstellungskatalogs.

