Mit der großen Retrospektive würdigt die Kunsthalle Trier das vielschichtige Werk des Malers Paul Magar (1909–2000), dessen künstlerische Wurzeln eng mit Trier verbunden sind. Die Ausstellung zeichnet den Weg eines außergewöhnlichen Künstlers nach – von seinen Studienjahren an der Trierer Werkschule über die prägenden Erfahrungen von Krieg und Neuanfang bis hin zu einem unverwechselbaren Œuvre, das von leuchtender Farbigkeit, geometrischer Klarheit und einer tiefen Suche nach Harmonie geprägt ist.
In der Auseinandersetzung mit Kubismus und Orphismus entwickelte Paul Magar eine eigenständige Bildsprache, in der Transparenz, Licht und präzise Komposition zu einer harmonischen Einheit verschmelzen. Seine Gemälde eröffnen faszinierende Perspektiven auf Architektur und Landschaft, Technik und Natur und verbinden geometrische Strenge mit farbenfroher Leichtigkeit. Der Kunsthistoriker Walter Holzhausen beschrieb Magars Werk treffend als „intelligente Malerei mit einer Prise Mathematik“.
Die Retrospektive präsentiert ausgewählte Werke aus verschiedenen Schaffensphasen und lädt dazu ein, das Werk eines bedeutenden deutschen Malers des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken.
In Zusammenarbeit mit der Kunststiftung Paul Magar–Dorothea Hölzer-Magar
Gefördert von der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg
Die Ausstellung wird veranstaltet von:









