Impro-Kunstfestival um die Römerbrücke

04.06. – 07.06.2026

Die OPEN ART TRIER ist eine temporäre Freilichtausstellung mit Interventionen im öffentlichen Raum. Im Mittelpunkt stehen zeitgenössische Kunst und die Verbindung von urbanem Raum, Geschichte und gesellschaftlichem Dialog. Die Ausstellung findet vom 04. bis 07. Juni 2026 rund um die Römerbrücke statt und ist Teil des Kulturwochenendes „Brückenglück“ sowie des UNESCO-Welterbetags.

20 Künstlerinnen und Künstler präsentieren Installationen, Street Art, Skulpturen, performative Arbeiten und bestehende Kunst-am-Bau-Projekte entlang der Römerbrücke und angrenzender Stadträume. Ergänzend finden Führungen, Kunstaktionen und öffentliche Veranstaltungen statt.

Kuratiert wird die OPEN ART TRIER durch die Kunsthalle Trier.

Künstlerinnen und Künstler der OPEN ART TRIER 2026:

Der Belichta

Jean-Luc Caspers

Christine Fausten

Elmar Hubert

Laas Koehler

Kakyoung Lee

Stefanie Manhillen & Marco Jodes

Stefanie Seufert

Clara Thomine

Magnus von Stetten

Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau von:

andreasschneider

Roman Klonek

Mathias Lanfer

Sara Lamine aka Rose

Love & Mantra

Christoph Mancke

Maria Steinmann

Yolanda Tabanera

Die OPEN ART TRIER verwandelt die Umgebung der Römerbrücke vom 04. bis 07. Juni 2026 in eine temporäre Kunstmeile im öffentlichen Raum. Im Rahmen des UNESCO-Welterbetags sowie des Kulturformats „Brückenglück“ entsteht ausgehenden vom historische Bauwerk ein offener Parcours für zeitgenössische Kunst und Begegnung.

Kuratiert von der Kunsthalle Trier präsentieren 20 Künstlerinnen und Künstler Installationen und Skulpturen, Urban Art, Fotografie und Video sowie ortsbezogene Interventionen und Kunst am Bau entlang der Römerbrücke und ihrer umliegenden Flächen bis zur Europäischen Kunstakademie. Die OPEN ART TRIER verbindet dabei antike Architektur mit aktuellen künstlerischen Positionen und macht den Stadtraum Trier-West neu erfahrbar.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Mit dem Projekt „QuattroWalls“ des Städtenetzwerks QuattroPole wird außerdem eine großformatige Street-Art-Arbeit präsentiert, die im Dialog zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier entsteht.

Die OPEN ART TRIER lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, Kunst ohne Eintritt im öffentlichen Raum zu entdecken und zeitgenössische Kultur in einer offenen Atmosphäre zu erfahren. Gehen Sie auf Entdeckungstour, erleben Sie den Stadtraum aus neuen Perspektiven und begegnen Sie zeitgenössischer Kunst an der Mosel.

Veranstalter

Organisator

Förderer

Partner

Trier Tourismus und Marketing GmbH (TTM)
Kunstflotte gUG
Coffee Fellows GmbH
Gentlemen & Co. by Contempi

Kunstwerke und Aktionen
Künstlerinnen und Künstler
der OPEN ART TRIER 2026

Der Belichta, Kartoons

Der Belichta

Kartoons

Urban Art, Work in Progress

Verschiedene Orte, Fussgängerbrücke Bahnhaltepunkt Trier West, Moseluferweg

Die Kartoons (Karton + Cartoon) von Belichta sind Kunst im öffentlichen Raum am Moseluferweg und in Trier-West. Sie entstehen direkt vor Ort und reagieren auf die Umgebung zwischen Mosel, Straße und Wohngebiet. Aus Karton gebaut, zeigen die Arbeiten kleine Szenen und Figuren. Sie machen Orte sichtbar, die im Alltag oft übersehen werden. Der Stadtraum wird so zu einem offenen Ort, der sich ständig verändert und neu erlebt werden kann.

Über den Künstler

Der Belichta lebt und arbeitet in Trier. Lehramtsstudium in Geschichte und Kath. Theologie an der Universität Trier und Kunststudium an der HBKsaar in Saarbrücken. Er erfindet seine einzigartigen Kartoons (Karton + Cartoon). Neben den Kartonarbeiten liegt das Hauptaugenmerk auf Fotografie und Illustration, insbesondere Richtung Comic.

instagram.com/der_belichta

Jean-Luc Caspers, 晴空萬里 // clear sunny skies for ten thousand miles, Fotografie, OPEN ART TRIER 2026

Jean-Luc Caspers

晴空萬里 // clear sunny skies for ten thousand miles
Fotografie

Aufgrund von Beschädigung wurde das Werk abgebaut und ist leider nicht mehr im öffentlichen Raum zu sehen

Das Fotografieprojekt 晴空萬里 // clear sunny skies for ten thousand miles entstand während Jean-Luc Caspers’ Aufenthalten in Hongkong und wird von einer gleichnamigen Publikation begleitet. Die fotografischen Arbeiten bewegen sich zwischen persönlicher Suche, Fremdheit und Vertrautheit. Ausgehend von den täglichen Wegen durch die Stadt reflektiert Caspers Fragen nach Orientierung, Zugehörigkeit und möglicher Heimat. Die Bilder verstehen sich nicht als Dokumentation Hongkongs, sondern als subjektive Annäherung eines Fremden, der in den urbanen Landschaften seine eigenen Unsicherheiten und Sehnsüchte wiedererkennt.

Mit freundlicher Unterstützung der Coffee Fellows GmbH

Über den Künstler

Jean-Luc Caspers ist freischaffender Fotograf und Kurator, lebt und arbeitet in Trier. Obwohl er sowohl analog als auch digital fotografiert, spielt die Filmfotografie eine zentrale Rolle in seinem Werk. Er ist Mitbegründer des Künstlerkollektivs Pint Magazine und Gründungsmitglied der PULPXIX Kunstgemeinschaft e.V. und engagiert sich in der Community-Arbeit. Er war 1. Vorsitzender und ist Mitglied der Gesellschaft für Bildende Kunst Trier e.V.

jlcaspers.eu
instagram.com/jlcaspers

Christine Fausten, hautnah – hauchdünn – flügelzart, Rauminstallation, OPEN ART TRIER 2026

Christine Fausten

hautnah – hauchdünn – flügelzart

Rauminstallation und musikalische Intermezzi

Atelier E4, Aachener Straße 63

Musikalische Intermezzi: Do 18 Uhr, Sa 12, 16 und 19 Uhr sowie So 12 und 15 Uhr
Öffnungszeiten Ausstellung: Do, Fr, So 11-20 Uhr, Sa 11-23 Uhr

Christine Fausten arbeitet in Schichten. Ihre Bilder, Zeichnungen und Objekte entstehen durch das Überlagern von Stoffen, Folien und verschiedenen Materialien. Aus Kleidungsresten, Papier, Draht, Pflanzenfasern und Plastiktüten formt sie fragile Collagen, die zugleich zart und archaisch wirken. Die Arbeiten hängen frei im Raum und schaffen einen verletzlichen, schwebenden Schutzraum im Atelier. Ergänzt wird ihr künstlerisches Arbeiten durch musikalische Elemente: Akkordeonspiel und Gesang fließen als „musikalische Intermezzi“ ein und erweitern die Arbeiten um eine akustische Ebene.

Über die Künstlerin

Christine Fausten arbeitet an den Schnittstellen von Malerei, Skulptur und Musik. Sie wurde international für ihre fantastischen Mischwesen aus Textilien und Alltagsmaterialien bekannt, die oft in größere Installationen mit im Raum schwebenden Collagen eingebunden werden. Sie studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie Malerei bei Gotthard Graubner und schloss ein Studium der Musikpädagogik an der Musik-Akademie Basel an. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Basel und Burg im Leimental (Schweiz).

www.christinefausten.ch
instagram.com/christine_fausten

Elmar Hubert, Burning Rose, Skulptur, OPEN ART TRIER 2026

Elmar Hubert

Burning Rose

Skulptur

Vorplatz Gentlemen & Co. by Contempi, Aachener Straße 21

Elmar Hubert beschäftigt sich in seinem Werk mit dem Verhältnis von Mensch und Umwelt. Dabei spielen bionische Prinzipien, also die Übertragung von Naturphänomenen auf technische Strukturen, eine zentrale Rolle. Die Stahlskulptur Burning Rose verbindet Konstruktion mit organischer Assoziation. Auf einem Stahlträger erhebt sich eine farblich rot gefasste amorphe Form. Diese wirkt zugleich wie eine aufsteigende Flamme und wie die abstrahierte Form einer Rose.

Mit freundlicher Unterstützung von Gentlemen & Co. by Contempi

Über den Künstler

Elmar Hubert lebt und arbeitet in Langsur. Ausbildung zum Schlosser und Meisterprüfung. Seine künstlerische Praxis entwickelte sich autodidaktisch. Stahl bildet das zentrale Material seines skulpturalen Schaffens, das von kleinformatigen Arbeiten bis hin zu großformatigen Skulpturen reicht. Seit der Nominierung für den Robert-Schuman-Preis erweitert er seine Arbeitsweise um Materialkombinationen. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen in Luxemburg und Deutschland gezeigt.

elmar-hubert-skulptur-plastik.de

Laas Kohler, YES WE’ARE OPEN

Laas Koehler

YES, WE’RE OPEN

Offenes Mitmach-Atelier

KuBiQ Trier-West, Granastraße 3

Öffnungszeiten: Do 12-16 Uhr, Fr 10-13 Uhr, Sa 12-16 Uhr und So 11-13 Uhr (mit Abschlusspräsentation)

Nach dem Motto „YES, WE’RE OPEN“ öffnet der Konzeptkünstler Laas Koehler das KuBiQ-Stadtteil-Atelier in Trier-West und lädt Besucherinnen und Besucher ein, selbst künstlerisch aktiv zu werden. Verschiedene Werkzeuge und Techniken können ausprobiert werden und der Wunsch des Künstlers ist es, dass IHR EUCH GEGENSEITIG zeichnet oder malt und das Atelier in einen Begegnungsort verwandelt. Die künstlerischen Spuren werden dadurch Zeitzeugen des kulturellen Erbes, welches auch heute noch in uns allen steckt. Und das wichtigste Erbe ist – die Begegnung von Mensch zu Mensch.

Kostenlos und ohne Termin, einfach vorbeikommen. Auch für Familien.

Eine Kooperation mit der Kunstflotte gUG

Über den Künstler

Laas Koehler, freischaffender Konzeptkünstler, lebt und arbeitet in Trier. Er initiierte zahlreiche Kunst- und Kulturprojekte, darunter den Kunstraum KM9, das Kunst-Kombinat-Trier, die Kunst.Bau.Stelle. TUFAtopolis, aktuell das KuBiQ-West und ist bekannt durch viele Projekte in der kulturellen Bildung in Trier. Er ist Mitglied der Gesellschaft für Bildende Kunst Trier e.V.

instagram.com/laas_koehler
instagram.com/
meet_the_art_ist_trier

Kakyoung Lee, Smoke Series 2, 2019, Single Channel Animation based on a footage of Underwater Eruption in Hawaii in 2018, 120 Charcoal Drawings on Paper, B/W, No Sound, 2 min

Kakyoung Lee

Smoke Series 2

Videoinstallation

Kunsthalle Trier, Aachener Straße 63

Das Projekt Smoke Series 2 ist eine Single-Channel-Animation, basierend auf dokumentarischem Filmmaterial eines unterseeischen Vulkanausbruchs vor Hawaii im Jahr 2018. Ausgehend von dieser Quelle entsteht eine 2-minütige, tonlose Schwarz-Weiß-Animation, die in eine Sequenz aus 120 Kohlezeichnungen auf Papier überführt ist. Die Arbeit transformiert das eruptive Naturereignis in eine zeichnerische Bildfolge, in der sich Energie, Auflösung und Verdichtung in fragmentierten Bewegungszuständen zeigen. Die Kohle als Medium verstärkt dabei die atmosphärische Unschärfe und lässt die Grenze zwischen Dokumentation und Abstraktion zunehmend verschwimmen.

Über die Künstlerin

Kakyoung Lee ist eine in Südkorea geborene und in New York lebende Künstlerin mit einem Hintergrund in der Druckgrafik. Ihre aktuelle Arbeit umfasst Druckgrafik, Animation und Installation, wobei die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Druckgrafik und zeitbasierten Arbeiten im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Praxis steht. Sie ist Assistant Professor am Art Departement der UMass Boston (USA).

kakyounglee.com
instagram.com/kakyounglee

Stefanie Manhillen, Performance-Festival "Unter der Brücke", Berlin, 2022

Stefanie Manhillen & Marco Jodes

Bridging

Interaktionen mit Tanz, Kunst und Publikum

Luxemburger Str. 4

Sa 14-17 Uhr und So 11-14 Uhr

Stefanie Manhillen (Kunst) und Marco Jodes (Tanz) vom Kollektiv kunst mobil interagieren mit ausufernden Kunstwerken, raumgreifenden Bewegungen, lockenden Fragen und einem Riesen-Woll-Knäuel und bauen so Brücken zwischen Kunst und Kunst-Interessierten.

Über die Künstler:innen

Stefanie Manhillen lebt und arbeitet in Sinzig und Berlin. Studium der Freien Kunst mit Diplom und Meisterschüler an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Magister Artium Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Sie ist Mixed-Media-Künstlerin in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Collage, Objekte, Installation.

www.stefanie-manhillen.de

Marco Jodes ist freischaffender Tänzer und Darsteller; er produziert, vermittelt und unterrichtet als Choreograf und Tanzpädagoge. Psychologiestudium an der Uni Bielefeld und der FU Berlin, Bühnentanz-Studium an Die Etage, Berlin und CodArts an der Hochschule für Musik und Tanz Rotterdam. Ausbildung zum HP Psych. und Pädagogisch-therapeutische Ausbildung beim DITAT, Bonn.

Stefanie Seufert, Sunny Grey Magenta Yellow, Textile Installation, OPEN ART TRIER 2026

Stefanie Seufert

Sunny Grey Magenta Yellow, Long Term Contact Prints, July 31th 2025 – June 01st 2026, 49.755736 / 6.625318, 2026.

Textile Installation, sonnengebleichter Baumwollstoff

Eingang Kunsthalle Trier, Aachener Straße 63

Stefanie Seufert verweist mit ihren Stoffarbeiten auf die Zeitlichkeit von Material und die Einflüsse von Wetter, Licht und Wind, die sich in kontrollierten Faltungen manifestieren. Die Spuren der Zeit werden sichtbar und verweisen auf die ständige Entwicklung des Selbst, das sich im Kontakt mit der Umwelt formt und verändert. Die Arbeit Sunny Grey Magenta Yellow, Long Term Contact Prints, July 31th 2025 – June 01st 2026, 49.755736 / 6.625318, 2026. wurde vor knapp einem Jahr auf dem Dach der Kunsthalle Trier platziert und wird für die OPEN ART TRIER nun entfaltet und öffentlich präsentiert.

Über die Künstlerin

Stefanie Seufert absolvierte ihre Ausbildung am Lette Verein Berlin und studierte anschließend Fotografie an der Universität der Künste Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, u. a. in der Berlinischen Galerie, der Kunsthalle Darmstadt und dem NRW-Forum Düsseldorf, und sind in öffentlichen wie privaten Sammlungen vertreten. Lehrtätigkeiten führten sie u. a. an die Zeppelin Universität Friedrichshafen und die University of Delaware.

stefanieseufert.de

instagram.com/seufert.stefanie

Marion Anna Simon, Ferrari 12 Cilindri, 2025, 130 x 190 cm, Eitempera auf Nessel

Marion Anna Simon

Crashkurs: Mit Eitempera zur Ferrarimalerei

Atelier D1, Aachener Straße 63

Sa 13-20 Uhr und So 10-17 Uhr

Workshop-Anmeldung mit E-Mail erforderlich auf: info@eka-trier.de

Dieser Crashkurs bietet eine flotte theoretische und praktische Einführung in die traditionsreiche Eitempera- und Stilllebenmalerei. Nach dem Anreiben der Pigmente aus Ei, Wasser und Öl erlernen die Teilnehmenden das genaue Beobachten von Licht, Schatten und Oberflächenstrukturen. Ziel ist es, die Malerei nicht nur als fertiges Bild, sondern als lebendigen, experimentellen Prozess zu verstehen.

Über die Künstlerin

Marion Anna Simon lebt und arbeitet in Kyllburg. Nach dem Studium an der HfBK Hamburg und der Bellas Artes Madrid entwickelte sich eine internationale Praxis. Stationen umfassen Ausstellungen (u.a. Martin-Gropius-Bau Berlin), US-Performances, Stipendien und Kunst-am-Bau-Projekte (z.B. U-Bahnhof Köln). Gründung der Haus der Kunst Kyllburg gUG.

www.marionannasimon.de

Clara Thomine

Clara Thomine

Tout doit disparaitre

Objekte

Atelier E3, Aachener Straße 63

Do, Fr, So 11-20 Uhr und Sa 11-23 Uhr

In der Kulturerbestätte Abtei Neimënster in Luxemburg hat Clara Thomine eine Reihe von Flachreliefs geschaffen, die mithilfe von Abdrücken und Formen entstanden sind und als fiktive Überreste unserer heutigen Zivilisation konzipiert sind. Unter Verwendung von Alltagsgegenständen – Spielzeug, Figuren, Souvenirs, industrielle Fragmente – sind die Szenen von antiken Flachreliefs inspiriert und vermitteln den Eindruck, als würde unsere Gegenwart aus einer fernen Zukunft betrachtet. Dieses Projekt ist Teil einer „Archäologie der Gegenwart“, die Erinnerung, Vorwegnahme und Humor miteinander verbindet, ohne dabei in Weltuntergangsvisionen zu verfallen. Durch die Abgüsse von Objekten und die Verwischung von Zeit stellen die Werke unser Verhältnis zur Geschichte, zum kollektiven Narrativ und zu den Spuren, die wir hinterlassen wollen, in Frage.

Über die Künstlerin

Clara Thomine, eine französisch-belgische Künstlerin, lebt und arbeitet in Brüssel. Sie studierte an der École nationale supérieure d’art de Nancy, bevor sie ihr Studium an der ERG Bruxelles in den Bereichen Video, Installation und Performance fortsetzte. Herausgeberin der Éditions de la fin du monde. Ihr Schaffen umfasst performative Autofiktion, Castings, Installationen und Videos.

www.clarathomine.com
instagram.com/clarathomine

Magnus von Stetten, Installative Malerei, OPEN ART TRIER 2026

Magnus von Stetten

Installative Malerei

Innenhof B2, Aachener Straße 63

Die Installation besteht aus einer Serie von mit Acrylfarbe bemalten MDF-Platten (je 40 × 30 cm), die an der Fassade der Europäischen Kunstakademie angebracht sind. Aus einem Gesamtbestand von 128 Elementen werden zwei Konfigurationen zu je neun Platten ausgewählt und in die architektonische Struktur integriert. Die Arbeit greift die rhythmische Ordnung der Fassade auf und überführt sie in ein temporäres Bildsystem zwischen Malerei und Architektur. Für vier Tage wird das Gebäude selbst zum Träger eines provisorischen Kunst am Bau.

Über den Künstler

Magnus von Stetten lebt und arbeitet in Köln. Er studierte Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Bernd Minnich und Jürgen Meyer und wurde Meisterschüler. Er ist kontinuierlich in Ausstellungen vertreten. Zuletzt u.a. im Märkischen Museum Witten, in der Städtischen Galerie Kaarst sowie im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen a.Rh. und im Kunstmuseum Wolfsburg (Re-Inventing Piet. Mondrian und die Folgen). Er erhielt ein NeustartPlus-Stipendium der Stiftung Kunstfonds. Magnus von Stetten lehrt an der Europäischen Kunstakademie Trier.

www.magnusvonstetten.de